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Caracas (AFP) - Mehr als 4500 Häftlinge in Venezuela sind aus Protest gegen die Überfüllung ihrer Gefängnisse sowie schlechte Behandlung in einen Hungerstreik getreten. Der massenhafte Hungerstreik habe am Donnerstag begonnen, sagten Streikteilnehmer am Freitag (Ortszeit) örtlichen Medien. Im Tocoron-Gefängnis im nördlichen Bundesstaat Aragua beteiligten sich demnach 3400 Häftlinge an dem Hungerstreik, im Vista-Hermosa-Gefängnis im südöstlichen Bundesstaat Bolívar seien es 1137 und im La Minima-Gefängnis im nördlichen Bundesstaat Carabobo weitere 80 Insassen.
Miami (AFP) - Nach der Räumung von vier Terminals des internationalen Flughafens von Miami wegen eines verdächtigen Gepäckstücks hat die Polizei Entwarnung gegeben. Es gebe keinerlei Hinweise für gefährliche Gegenstände in dem Gepäckstück, erklärte die US-Bundespolizei FBI am Freitag. Der Passagier, dem das Gepäckstück gehört, sei "von Anfang an kooperativ" gewesen und wieder auf freiem Fuß. Ihm werde kein Vergehen zur Last gelegt.
Sarajevo (AFP) - Die bosnische Polizei hat das Mädchen identifiziert, das in einem im Internet veröffentlichten Video beim Ertränken von Hundewelpen zu sehen war. Das Mädchen stamme aus Bugojno im Zentrum Bosniens, teilte die Polizei am Freitag nach Angaben der Nachrichtenagentur Srna mit. Den Namen der Jugendlichen wollte die Polizei nicht mitteilen. Bei der Untersuchung des durch das Videoportal Youtube bekannt gewordenen Falles werde "das vorgeschriebene Verfahren" eingehalten, sagte ein Sprecher. In Bosnien steht auf Tierquälerei eine Geldstrafe von umgerechnet 15 bis 5000 Euro. Die Misshandlung von Tieren ist allerdings durchaus verbreitet und erregt die Gemüter der Bosnier kaum.
Washington (AFP) - Der israelische Botschafter in den USA, Michael Oren, hat der schiitischen Hisbollah-Miliz im Libanon eine massive Aufrüstung gegen sein Land vorgeworfen. Die Hisbollah habe "ganze Dörfer in bewaffnete Lager verwandelt" und "rund 15.000 Raketen entlang der Grenze zu Israel" postiert, sagte Oren am Freitag bei einer telefonischen Pressekonferenz in Washington. Die schiitische Miliz verfüge mittlerweile über vier Mal so viele Raketen wie während der israelischen Offensive gegen die Hisbollah im Sommer 2006. Mit den Raketen könne die Hisbollah nicht nur den an den Libanon grenzenden Norden Israels erreichen, sondern alle Städte des Landes bis hin zu Eilat in der Südspitze Israels.
Washington (AFP) - Der israelische Botschafter in den USA, Michael Oren, hat der schiitischen Hisbollah-Miliz im Libanon eine massive Aufrüstung gegen sein Land vorgeworfen. Die Hisbollah habe "ganze Dörfer in bewaffnete Lager verwandelt" und "rund 15.000 Raketen entlang der Grenze zu Israel" postiert, sagte Oren am Freitag bei einer telefonischen Pressekonferenz in Washington. Die schiitische Miliz verfüge mittlerweile über vier Mal so viele Raketen wie während der israelischen Offensive gegen die Hisbollah im Sommer 2006. Mit den Raketen könne die Hisbollah nicht nur den an den Libanon grenzenden Norden Israels erreichen, sondern alle Städte des Landes bis hin zu Eilat in der Südspitze Israels.
Berlin (AFP) - In der von Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin ausgelösten Integrationsdebatte hat der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (SPD), davor gewarnt, das Thema auf Zuwanderer zu beschränken. "Wir müssen die soziale Spaltung insgesamt bekämpfen", schreibt Wowereit in einem Beitrag für die "Berliner Zeitung" (Samstagsausgabe). "Integration neu zu denken, heißt, davon wegzukommen, dass wir hauptsächlich über ethnische Herkunft und religiöse Weltanschauung sprechen."
Wellington (AFP) - Nach schweren Schäden durch ein Erdbeben in Neuseelands zweitgrößter Stadt Christchurch haben die Behörden den Notstand über den 340.000-Einwohner-Ort verhängt. Die Maßnahme erleichtere die Evakuierung der betroffenen Gebiete, sagte Bürgermeister Bob Parker am Samstag dem nationalen Rundfunk. Er sei "entsetzt" über das Ausmaß der Schäden, die größer seien als zunächst angenommen. Das neuseeländische Zivilschutzministerium hatte nach dem Beben der Stärke 7,0 bereits einen
Washington (AFP) - US-Präsident Barack Obama empfängt am Dienstag NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen zu Gesprächen über den internationalen Afghanistan-Einsatz und andere gemeinsame Angelegenheiten. Bei dem Treffen im Weißen Haus in Washington gehe es "um die Rolle der NATO beim Vorantreiben unserer gemeinsamen Interessen in Europa und darüber hinaus", wie etwa den Einsatz der NATO-Truppe ISAF in Afghanistan, erklärte Obamas Sprecher Robert Gibbs am Freitag. Obama und Rasmussen würden überdies über die Vorbereitungen für den NATO-Gipfel am 19. und 20. November in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon sprechen, an dem Obama teilnehmen will.
Hamburg (AFP) - Hamburgs neuer Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU) will die schwarz-grüne Koalition auch nach der für 2012 geplanten Bürgerschaftswahl fortführen. "Die Koalition wird zur Wahl 2012 eine überzeugende Regierungsbilanz vorlegen", sagte der CDU-Politiker in einem Interview mit der Hamburg-Ausgabe der "Bild"-Zeitung (Samstagsausgabe). Er rechne sich deshalb "gute Siegchancen" für die nächst Wahl aus. "Und natürlich wünsche ich mir eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit den Grünen", fügte Ahlhaus hinzu.
Washington (AFP) - Die US-Regierung und UN-Generalsekretär Ban Ki Moon haben die jüngsten Selbst
Copiapo (AFP) - An der Unglücksmine in Chile ist am Freitag eine zweite Bohrmaschine eingetroffen, die ab Sonntag den Versorgungsschacht für die verschütteten Bergleute vergrößern soll. Die Angehörigen der 33 Verschütteten applaudierten, als ein Lastwagen mit der Maschine "T-130" an der Mine in San José eintraf. Die Maschine soll ab Sonntag den derzeit zwölf Zentimeter breiten Versorgungsschacht auf 30 Zentimeter vergrößern. Durch den Schacht erhalten die Kumpel unter anderem Nahrung und Medikamente. Ingenieure prüfen nach Angaben der Rettungskräfte derzeit, ob der Schacht notfalls noch breiter gebohrt werden kann, um als "Plan B" zur Rettung der Bergleute zu dienen.
Washington (AFP) - Der israelische Botschafter in Washington, Michael Oren, hat sich nach der Wiederaufnahme der Nahost-Friedensgespräche optimistisch geäußert. "Es war ein ernsthaftes Treffen, ein aufrichtiges Treffen und nach allem was ich sehen konnte, ein Treffen, das in gutem Glauben geführt wurde und in freundlicher Atmosphäre", sagte Oren am Freitag in einer telefonischen Pressekonferenz. "Ich habe heute Anlass, optimistisch zu sein."
München (AFP) - Die Bundesregierung steht mit ihrer geplanten Verlängerung der Atomlaufzeiten laut einem Pressebericht möglicherweise vor einer neuen Hürde. Einem Greenpeace-Rechtsgutachten zufolge müsse jede Verlängerung auch von der Europäischen Kommission abgesegnet werden, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Samstagsausgabe). Laut dem Gutachten müsse die Kommission aufgrund des Euratom-Vertrages jede Neuregelung, die eine Mehrung radioaktiver Abfälle nach sich zieht, zunächst auf ihre Umweltfolgen für andere Mitgliedstaaten hin untersuchen. So müsse die Bundesregierung "gewährleisten, dass noch vor der Entscheidung, die Laufzeiten der Atomkraftwerke gesetzlich zu verlängern", eine Stellungnahme der Kommission vorliege, heißt es in dem Gutachten. Erst dann könnte der Bundestag entscheiden.
New Orleans (AFP) - An der explodierten Ölplattform "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko hat der Ölkonzern BP am Freitag die defekte Abdichtkappe entfernt. Die Metallkappe, sei "erfolgreich abmontiert" worden, teilte BP-Sprecher Daren Beaudo am Freitag mit. Das Ventil ist in etwa so groß wie ein Haus. Es war nach der Explosion der Ölplattform im April nicht in der Lage gewesen, das ausströmende Öl aufzuhalten. Dadurch wurde die größte Ölkatastrophe in der Geschichte der USA ausgelöst: Rund 4,9 Millionen Barrel Öl strömten ins Meer. Erst Mitte Juli gelang es, den Ölfluss mit einer Abdeckhaube zu stoppen. Die nun entfernte ursprüngliche Abdichtkappe ist ein wichtiges Beweisstück für die Ermittlungen der Ursache der Katastrophe.
Oaxaca (AFP) - Bei einem Flugzeugabsturz in Mexiko sind am Freitag sieben Menschen ums Leben gekommen, darunter mehrere Politiker. Unter den getöteten Insassen des Kleinflugzeugs waren zwei Parlamentsabgeordnete, die der Regierungspartei PAN von Präsident Felipe Calderón angehören, wie die Polizei mitteilte. Zwei designierte Bürgermeister und ein Vertreter des Bundesstaates Oaxaca waren ebenfalls unter den Opfern. Die Maschine zerschellte in der Nähe des Badeortes Huatulco in dem südlichen Bundesstaat, wie ein Vertreter der Flughafenpolizei am Airport Bahía de Huatulco sagte.
Wien (AFP) - In Österreich ist ein Online-Computerspiel, bei dem per Mausklick der Bau von Moscheen verhindert werden soll, aus dem Netz genommen worden. Auf der Webseite des Landesverbandes der rechtspopulistischen Partei FPÖ in der Steiermark war am Freitag eine Erklärung zu lesen, derzufolge das Spiel "Moschee Baba" infolge einer Gerichtsentscheidung entfernt wurde: "Liebe Besucher, aufgrund der politischen Einflussnahme unserer Gegner wurde dieses Spiel durch die Justiz verboten", hieß es dort. Die Staatsanwaltschaft in Graz hatte angekündigt, eine Deaktivierung des Spiels erreichen zu wollen.
Wellington (AFP) - Ein schweres Erdbeben hat in der zweitgrößten neuseeländischen Stadt Christchurch schwere Schäden angerichtet. Die Erdstöße der Stärke 7,0 ließen mehrere Gebäude einstürzen und verursachten Stromausfälle, wie Augenzeugen am Samstag berichteten. Laut US-Erdbebenwarte lag das Zentrum des Bebens rund 30 Kilometer nordwestlich von Christchurch in 16 Kilometern Tiefe. Starke Nachbeben mit Werten von bis zu 5,7 sorgten laut der Zeitung The Post" für weitere Schäden. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben. Die 340.000-Einwohner-Stadt Christchurch liegt an der Ostküste.
Washington (AFP) - In einem Interview für das israelische und das palästinensische Fernsehen hat US-Außenministerin Hillary Clinton die Bedeutung Jerusalems für eine künftige Friedensregelung in Nahost herausgestellt. Israelis und Palästinenser wüssten, dass sie Jerusalem zu einem "Symbol für Frieden und Zusammenarbeit" machen müssten statt zu einem Konfliktherd, sagte Clinton am Freitag den Sendern Channel 2 und Palestine TV.
Maputo (AFP) - Bei Unruhen sind in der mosambikanischen Hauptstadt Maputo seit Mittwoch nach offiziellen Angaben zehn Menschen ums Leben gekommen. Zudem seien 443 Menschen verletzt worden, teilte der Gesundheitsminister des südostafrikanischen Staates, Ivo Garrido, am Freitag mit. Am Mittwoch waren demnach sieben Menschen ums Leben gekommen, bis zum Freitag kamen drei weitere hinzu. Zu den Ausschreitungen kam es bei Protesten gegen Preissteigerungen.
Dubai (AFP) - Im Emirat Dubai sind beim Absturz eines Frachtflugzeuges des US-Paketdienstes UPS beide Besatzungsmitglieder gestorben. Die Leichen des Piloten und des Kopiloten der Maschine seien gefunden worden, teilte die Luftfahrtbehörde des Emirats mit. Nach Angaben eines Augenzeugen brannte die Maschine schon vor dem Aufprall auf dem Gelände einer Militärbasis unweit des Flughafens. Der staatliche Fernsensender Dubai TV berichtete von technischen Problemen der Boeing 747-400, die zu dem Unglück geführt hätten.
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