Russlands und Chinas Veto gegen eine Syrien-Resolution der UN ist weltweit scharf kritisiert worden. Nun suchen Politiker nach anderen Wegen für ein Ende der Gewalt. Am Wochenenende wurden nach Angaben von Aktivisten mehr als 300 Menschen in Syrien getötet.
Es war verständlich, dass der Westen nach den Gewalttaten in Homs eine Syrien-Resolution der UN erzwingen wollte. Überlegt war das nicht. Denn Damaskus ist Russlands einzig verblieber Partner im Nahen Osten, so Ulrich Leithold im Deutschlandradio Kultur.
Weltweit wird die Zahl genital verstümmelter Mädchen und Frauen auf 140 Millionen geschätzt. Seit Generationen unterwerfen Frauen ihre Töchter und Enkelinnen diesem grausamen Rituals. Noch fehlt in Deutschland die Rechtsgrundlage für eine Strafverfolgung.
Die Konzentration auf den Schuldenabbau sei der falsche Weg für Europa, findet der neue Vorsitzende der sozialdemokratischen Fraktion im EU-Parlament, der Österreicher Hannes Swoboda. Wenn Budgets zu stark gekürzt würden, könne kein soziales Klima entstehen, das Wachstum und Beschäftigung zuträglich sei.
Die Fiktion sei eine Möglichkeit, hinter das Geheimnis von Dingen zu dringen, meinen Jean-Pierre und Luc Dardenne, die seit mehr als 30 Jahren gemeinsam Filme machen. In ihrem neuen Werk "Der Junge mit dem Fahrrad" interessiert sie besonders das Verhältnis von Vätern und Söhnen.
Vor genau siebzig Jahren fand in Berlin die Wannseekonferenz statt, auf der die "Endlösung der Juden" beschlossen wurde. Der Historiker Ernst Piper wirft im letzten Teil seiner Serie zum Antisemitismus in Deutschland einen Blick auf die Prozesse gegen die Täter des NS-Regimes.
Der Streit um die Tagesschau-App zieht sich schon seit über einem Jahr hin. Die Verleger haben die ARD verklagt, da ihnen das kostenlose Angebot angeblich das lukrative Geschäftsmodell mit den Smartphone-Apps kaputtmacht. Jetzt verhandeln ARD und Verleger über einen Kompromiss.
Der Haein-Tempel gilt ist eines der drei bedeutendsten buddhistischen Klöster Koreas. Der "Tempel der Reflexionen auf ruhiger See" gilt seit langer Zeit als Symbol für Buddhas Lehre, und ist ein Ort von mystischer Kraft und Schönheit.
Auf einem Gipfeltreffen mit 400 Vertretern aus Politik und Einwanderverbänden hat die Bundeskanzlerin Mitte der Woche ihren Nationalen Integrationsplan vorgestellt. Einen "Meilenstein" nennt ihn die Integrationsbeautragte Maria Böhmer (CDU). Stolperstein wäre vielleicht treffender gewesen, meint Ioannis Skouras.
Die Villa di Poppea in der Region Pompeji gehört zum Weltkulturerbe der UN. Doch der Zustand des Bauwerks ist besorgniserregend. Die Villa verfällt mehr und mehr.
Der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz hat einen neuen Anlauf zur Einführung der doppelten Staatsangehörigkeit gefordert. Dies wäre ein Beitrag zur besseren Integration von Ausländern, sagte der SPD-Politiker. Ferner sprach sich Scholz für eine Finanztransaktionssteuer aus.
In den Metropolen gehen Demonstranten gegen ihn auf die Straße, doch in der russischen Provinz ist Ministerpräsident Putin noch immer beliebt. Eindrücke aus dem sibirischen Dorf Akzionowo Silowskoje.
Vorbei sind die die Zeiten, in denen Geschäfte für Erotikzubehör in zwielichtigen Stadtvierteln angesiedelt waren und den Charme eines Billigsupermarkts verströmten. Heute entwerfen renommierte Designer erotisches Spielzeug aus Kristall und Gold.
Der Krakauer Mariusz Kwiecien widmet sich auf seinem CD-Erstling einigen bekannten und vielen unbekannten Heldenfiguren aus dem slawischen Opernrepertoire. Kwiecien hat seine professionelle Karriere nach einem Studium in Warschau vor allem durch das Nachwuchsprogramm der New Yorker Metropolitan Opera gefestigt.
Deutschlandfunk · Die neue Platte
Menschenrechtsfragen überschatteten den Besuch der Kanzlerin in China. Ein prominenter Bürgerrechtsanwalt wurde an einem Treffen mit ihr gehindert. Die Willkür der Behörden habe zugenommen, klagen Menschenrechtler und erzählen von ihren Erfahrungen.
Obwohl Guiseppe Verdi sich zunächst nur widerwillig auf das "Otello-Projekt" einließ, wurde die Uraufführung der Oper an der Mailänder Scala zu einem seiner größten Erfolge.
Deutschlandradio Kultur · Kalenderblatt
Mit ihren expressiven Blumenbildern aus den 1920er Jahren ist Georgia O’Keeffe bekannt geworden. Sie liebte den Westen Amerikas und gilt als die bekannteste US-Malerin des 20. Jahrhunderts. Nun ist in München die erste umfangreiche Retrospektive in Deutschland zu sehen.
Deutschlandradio Kultur · Fazit
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Interview Michael Lehner, Rechtsanwalt, zum Fall Contador
Sendezeit: 05.02.2012, 19:54
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"Fliegen auf zwei Rädern" - Freestyle Motocross
Sendezeit: 05.02.2012, 17:30
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Sendezeit: 04.02.2012, 11:05
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